„Wo Blumen blühen, lächelt die Welt“

–  Ralph Waldo Emerson  - 

Die Ansaat

Für den Anbau ist eine Fläche von einem Hektar geplant. Sollte die Nachfrage höher sein, werden wir die Fläche vergrößern oder gegebenenfalls eine weitere Fläche für Blühpatenschaften anlegen.

Für unseren Standort und die einheimischen Insekten eignet sich als Saatgutwahl die „Veitshöchheimer Bienenweide“ mit über 40 verschiedenen Gräsern, Wildkräutern und Kulturpflanzen optimal. Diese wird heimisch vermehrt, das heißt Wildpflanzen werden nicht einfach nur in Deutschland, sondern in naturräumlich voneinander abgegrenzten Gebieten innerhalb Deutschland gesammelt, vermehrt und zu standortangepassten Mischungen zusammengefügt. Mit der Ansaat von solchem Regiosaatgut wird ein Beitrag zum Naturschutz und Erhalt unserer heimischen Wildpflanzenvielfalt geleistet.

Direkt an der Blühfläche vor Ort wird eine Informationstafel über die angebauten Pflanzen und dort lebenden Insekten und Wildtiere angebracht. Auch eine Patenschaftstafel mit den Namen der Paten ist geplant.

Da ich als Landwirtin auf die Bewirtschaftung und den Werterhalt meiner Flächen angewiesen bin, kann die Blumenwiese nicht länger als drei Jahre bestehen bleiben, da das Grundstück sonst seinen Ackerstatus verlieren würde. Nach dieser Zeit wird die Blühfläche auf ein anderes Feld verlegt und neue Patenschaften abgeschlossen. Es ist geplant die Blumenwiese angrenzend an einen Wald anzubauen, um auch unseren Wildtieren und Bodenbrütern einen sicheren Rückzugsort und eine ruhige Kinderstube zu bieten.

Die Blühfläche wird im Frühjahr 2021 (sobald die Witterung es zulässt) als Blumenwiese angebaut und steht den heimischen Insekten als Nahrungs- und Rückzugsraum zur Verfügung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die einzelnen Parzellen eines jeden Paten nicht abgrenzen können, sondern eine Gesamtfläche erstellen. Je größer die Fläche, umso funktioneller ist das Ökosystem auf der Wiese. Die gesamte Blühfläche wird ohne weiterer landwirtschaftlicher Nutzung Hummeln, Schmetterlingen und co überlassen und bleibt für drei Jahre als Blumenwiese bestehen.

Es findet keine mineralische Düngung oder Ausbringung von Pflanzenschutzmittel statt, damit es nicht nur schön aussieht sondern auch einen wirklichen Nutzen hat. Der Boden bekommt die Möglichkeit, sich in den drei Jahren von selbst zu erholen und regenerieren.